Acrivia

Die Acrivia-Familie ist die leistungsfähigste Hörgeräte-Familie von Bernafon und somit eine Weiterentwicklung der Chronos-Familie auf Basis eines neuen, leistungsfähigeren Chips. Was ist besser?

– Störgeräuschunterdrückung,
– binaurale Signalverarbeitung,
– Rückkopplungsunterdrückung,
– neu: eine Hochton-Verschiebung in einen tieferen Frequenbereich zur Verbesserung der Sprachverständlichkeit bei starkem Hochtonverlust.

Wieviel das bringt, muß die Praxis zeigen.

Markteinführung Frühjahr 2013. Vorerst gibt es die Geräte nur in der 9er und 7er Klasse (Exclusiv und Business).

Roland Timmel

Roland Timmel

Hörgeräteakustikermeister bei Hörgeräte Dr. Timmel
Hallo, ich bin Roland Timmel – Dr.-Ing. für Technische Akustik und selbständiger Hörgeräteakustikermeister in Neustrelitz (Mecklenburg).
Roland Timmel

7 Kommentare zu “Acrivia

  1. Sehr geehrter Herr Dr Timmel,
    ich bin begeistert, Ihre Webseite gefunden zu haben und kann kaum glauben, dass Sie sich um das Wohl der Hörbeeinträchtigten kümmern, ohne direkt davon eine Profit zu tragen und diese Tätigkeit außerdem neben Ihrer eigentlichen, anspruchsvollen als Hörgeräteakustikermeister ausführen. Dafür herzlichen Dank.
    Ich bin 64 Jahre alt und habe genetisch bedingt eine leichte bis mittlere Hörschwäche (Stapedektomie wurde bei mir 2004 erfolgreich durchgeführt). Nach umfassender Infomationsarbeit (Stiftung Warentest, Internet, HörBIZ Berlin und beim Deutschen Schwerhörigenverband) teste ich seit zwei Tagen beidseitig meine ersten Hörgeräte der Firma Bernafon Acriva7 NR M nach Behandlung und auf Empfehlung eines Hörgeräteakustikermeisters in Berlin.
    Ich bin völlig und rundum begeistert, wenngleich die Zeit für eine Einschätzung selbstverständlich zu früh ist.
    Sie haben sich über diese Firma und Bernafon Acriva im besonderen in der Vergangenheit positiv geäußert, aber das ist schon einige Jahre her.
    – Ist Ihre Einschätzung zu Acriva7 NR M auch 2018 noch gültig?
    – Welches Gerät/Welche Geräte würden Sie mir für weitere Tests empfehlen, um einen etwas umfassenderen Überblick zu bekommen? An high-end und high-tech Produkten bin ich weniger interessiert.
    Im Voraus recht herzlichen Dank.
    Mir freundlichen Grüßen
    Carola Lotzenburger

    1. Lieber Herr Dr Timmel, herzlichen Dank für Ihre Antwort und den Hinweis auf die Zerena Serie.
      Viele Grüße, Carola L.

    2. Hallo Frau Lotzenburger,
      mit Acriva haben Sie sich ein wirklich gutes Gerät ausgesucht. Nicht „High-End“ aber für den Normalbürger „alles an Bord“. Seit letztem Jahr gibt´s von Bernafon die Zerena-Geräte (in drei Preisklassen erhältlich) mit einem gänzlich neuen Chip und einer ganz anderen Richtungsverarbeitung. Die sind zwar sicher teurer als die „bewährten“ Acriva-Modelle, aber Sie sollten das zum Vergleich mal ausprobieren, damit Sie hinterher nicht irgendwann das schlechte Gewissen plagt.
      Viel Erfolg wünscht Roland Timmel

  2. Mein Akustiker ist z.Zt. krank, daher wird es etwas dauern, bis ich das zurückmelden kann. Ich werde das aber auf jeden Fall tun!

    In der Tat ist die MPO bei mir begrenzt, weil ich Geräuschempfindlich bin. Ist es denn bei den Bernafon-Geräten so, dass, sobald bei einer Frequenz die MPO überschritten wird, alle Frequenzen heruntergeregelt werden? Wäre das ein Nachteil der „Kanalfreiheit“? (Bei HGs mit Kanälen wird ja wohl nur das Band, wo es tatsächlich zu laut ist, begrenzt). Sollte man dann die MPO bei den tiefen Frequenzen, bei denen ein offenes Hörgerät ja sowieso kaum verstärkt, einfach ganz hochsetzen, um das Herunterregeln der anderen Frequenzen zu vermeiden?

    MfG

    Andi

    1. Hallo Herr Göbel,
      ich habe mich noch mal mit dem Hersteller beraten. Ohne detailiertereKenntnis des Falls, vermutet der auch, daß hier die Begrenzungzumindestim Tieftonbereich zu stark eingeregelt wurde. Beraten Sie das mit IhremAkustiker. Die Begrenzung kann in 10 Frequenzpunkten auf 1 dB genaujustiert werden. Die kanalfreie Signalverarbeitung stellt hier keinHindernis dar.
      MfG Roland Timmel

  3. Hallo Herr Timmel,

    ich teste gerade das Bernafon Juna, also das Nachfolgegerät. Bei leiser Sprache ist es das beste bisher von mir getestete Gerät, ich hatte vorher oft Probleme bei „b“, „d“ und „t“.

    Bei Live-Musik ist es ebenfalls das beste – andere Hörgeräte haben hier verzerrt.

    Ein echtes Problem habe ich aber: Bei lauten, tiefen Tönen schaltet sich das Gerät ganz ab (so zumindest mein Eindruck). Wenn ich z.B. einen Wasserhahn laufen habe und tief „Mh“ sage, dann wird das Wasserrauschen sehr dumpf.

    Bei Musik ist das auch zu beobachten: Wenn ein Stück leise anfängt, ist alles sehr klar, wenn dann Bass und Schlagzeug hinzukommen, wird alles dumpf.

    Ich vermute, dass hier eine Fehleinstellung vorliegt. Haben Sie dazu einen Tipp? Tritt ein ähnliches Problem bei Ihren Kunden auch auf?

    MfG

    Andi

    1. Hallo Andi,

      Ihre Beschreibung deutet auf eine zu stark eingestellte Störschallunterdrückung und/oder eine zu starke Tieftonkompression und/oder eine zu starke Begrenzung (MPO) hin. Hat Ihr Akustiker sich denn dazu schon geäußert?

      Würde mich interessieren, was der meint und was am Ende die Lösung ist.

      MfG Roland Timmel

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