Die Spice+ Familie

Dieser Artikel ist ein Nachtrag und eigentlich nicht mehr nötig, denn die Spice+ Geräte wie z.B.

– Dalia (Standard),
– Cassia (Komfort),
– Solana (Business) und
– Ambra (Exclusiv)

sind inzwischen schon nahezu vollständig von den neuesten auf der „Quest“-Plattform beruhenden Hörgeräten abgelöst worden. Rückblickend haben die Spice+ Geräte durch eine verbesserte Signalverarbeitung sehr hohe Akzeptanz gefunden. SoundRecover als Alleinstellungsmerkmal von Phonak war in allen Geräten realisiert, neue Gehäusebauformen wurden eingeführt (z.B. Audeo-S-smart). Bemerkenswert sind die H2O-Gehäuse (kleine 13er HdO-Gehäuse mit Wasser- u. Schmutzresistenz nach IP67-Zertifizierung).

Weiterhin wurde mit „nano“ ein sehr tiefsitzendes IdO eingeführt. Neuerdings nennt man diese Gerätekategorie, die man bei guten anatomischen Verhältnissen wirklich überhaupt nicht mehr von außen sehen kann IIC (Invisible In Canal). Im Gegensatz zu den Produkten anderer Hersteller, kann man beim „nano“ mittels eines Magnetstiftes noch Programme bzw. Lautstärkestufen schalten.

Roland Timmel

Roland Timmel

Hörgeräteakustikermeister bei Hörgeräte Dr. Timmel
Hallo, ich bin Roland Timmel – Dr.-Ing. für Technische Akustik und selbständiger Hörgeräteakustikermeister in Neustrelitz (Mecklenburg).
Roland Timmel

2 Kommentare zu “Die Spice+ Familie

  1. Seit ca. 4 Jahren trage beidseitig Phonak Ambra microP Hörgeräte. Leider habe ich eines davon verloren. Lt. Phonak gibt es dieses Modell nicht mehr und es gibt auch kein anderes kompatibles Gerät. Folglich muß ich 2 neue Geräte kaufen. Die Langlebigkeit von Modellen wäre doch ein wichtiges Auswahlkriterium, oder die technische Fortentwicklung so rasant, dass dieses Kriterium unbedeutend ist.

    1. Hallo Hannes,
      ich hatte den ersten Spice-Artikel 2011 geschrieben – wahrscheinlich ist Spice also 7 Jahre oder mehr am Markt. Die Technikentwicklung ist wie bei anderen elektronischen Artikeln so auch bei Hörgeräten rasant. Es gibt meist alle 2 Jahre neue Prozessoren und somit neue Gerätefamilien. 6 Jahre ist der von den Krankenkassen verlangte Versorgungszeitraum. Das schaffen die Hersteller nach Markteinführung i.d.R. auch. Wenn Sie 2014 gekauft haben, waren das wahrscheinlich schon Auslaufmodelle. Im Notfall muß der Akustiker zusammen mit dem Hersteller einen gleichwertigen Ersatz organisieren. Bei guter Pflege sind Hörgeräte inzwischen serh robust und langlebig (6 Jahre plus). Weitere Wünsche sind unrealistisch.
      Ich hoffe, diese Antwort war wenigstens etwas nützlich, wenn auch nicht unbedingt tröstlich.
      MfG Roland Timmel

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