Quattro – neuer Chip und Ladetechnik

Quattro ist die Folgegeneration von Linx3D. Der Chip ist schneller und soll eine bessere Klangverarbeitung bewirken. Das audiologische Konzept nennt sich „Layers of Sound“. Damit habe ich noch keine Erfahrungen machen können. Aber die zweite Neuerung ist das sehr überzeugende Akku-Konzept. So gibt es das RIC-HdO (ausgelagerter Hörer) sowohl mit Standard-Batterie als auch mit fest verbautem Li-Ionen-Akku. Dazu gehört ein Ladeetui, welches selbst einen Li-Ionen-Akku enthält, so daß man für eine Wochenendreise nicht noch ein Netzteil und Ladekabel mitschleppen muß. Allerdings läßt sich dieses Akku-Etui auch über USB aufladen.

Was Ergonomie und Zuverlässigkeit betrifft verspricht ReSound viel. Die Handhabung des Ladezubehörs geht intuitiv, da der Ladezustand sowohl der Hörgeräte als des Etuis mit LEDs angezeigt wird, die Laufzeit er Hörgeräte mit vollem Akku bis zu 30 Stunden ohne Streaming und bis zu 24 Stunden mit 50% Streaming erreichen soll. Nachladen geht schnell. Mit einer halben Stunde Nachladung kann man dann wohl wieder 8 Stunden lang hören. Das sind sehr vielversprechende Aussagen.

Ich werde berichten.

Roland Timmel

Roland Timmel

Hörgeräteakustikermeister bei Hörgeräte Dr. Timmel
Hallo, ich bin Roland Timmel – Dr.-Ing. für Technische Akustik und selbständiger Hörgeräteakustikermeister in Neustrelitz (Mecklenburg).
Roland Timmel

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2 Kommentare zu “Quattro – neuer Chip und Ladetechnik

  1. Frage: Ist in dem Ladegerät auch eine Trockenbox integriert? Gibt es einen Filter für Wachsschutz, denn ich habe feuchte Ohren die viel Ohrenschmalz bilden.
    Gruß

    1. Hallo Peter,
      nein Trocknung wird nicht durchgeführt. Die Geräte sind ziemlich dicht, denn sie haben ja keine Batterieklappe mehr. Etwas wird natürlich die Trocknung befördert dadurch, daß sich das Ladegerät bei Netzanschluß erwärmt, aber sicher wäre es sinnvoll dann doch immer mal so ein Tütchen mit Silika-Gel-Kügelchen mit hineinzulegen. Die externen Hörer haben einen Cerumenschutz. Es ist zu empfehlen, sich ein individuelles Ohrstück durch ein Labor anfertigen zu lassen. Wenn dann genug Platz ist kann man noch einen zusätzlichen Filter einbauen lassen, den man dann als Nutzer auch selbst wechseln kann bei Bedarf.

      Ich hoffe diese Hinweise sind hilfreich.

      Roland Timmel

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